5 Tipps gegen Stress im Familienalltag

Anti-Stress-Tipps

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Eltern geraten im Alltag häufig an den Rand der Überlastung: Einkaufen, kochen, Haushalt, die Kinder zur Kita oder Schule bringen und abholen, Arzttermine, Hobbies der Kinder, etc. Ganz besonders die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie ist ein großer Stressfaktor. Und das ist noch nicht alles: Wenn Eltern gestresst sind, überträgt sich das auch auf die Kinder.

Nachfolgend möchte ich euch meine 5 einfachsten Tipps verraten, wie man dem Stress im Familienalltag effektiv entgegenwirken kann. Aber auch, was nicht gegen Stress hilft.

1.) Morgenroutine

Der richtige Start in den Tag kann entscheidend sein, ob wir uns entspannt oder gestresst fühlen. Deshalb ist es gerade für Eltern hilfreich, eine feste Morgenroutine einzuführen. Diese sorgt erstens für planbare, reibungslose Abläufe und zweitens kann sie auch einen entspannten Start in den Tag bedeuten. Viele Eltern stehen dafür morgens etwas früher auf, wenn die Kinder noch schlafen. So können sie in Ruhe alles vorbereiten oder auch einfach entspannt einen Kaffee trinken bevor der Trubel startet.

Auch den Kindern kann eine Morgenroutine helfen, stressfrei in den Tag zu starten. Deshalb sollten sie darin eingebunden werden. Das kann bedeuten, dass nach dem Frühstück die Zähne geputzt werden und dass die Kinder sich, je nach Alter und Fähigkeit, selbst Jacke und Schuhe anziehen oder sogar ihren Geschwistern dabei helfen. Es klingt banal, aber durch feste Abläufe morgens lässt sich viel Stress vermeiden und im Idealfall auch Zeit sparen.

2.) To-Do-Listen

Früher konnte ich mir alle To-Dos merken. Das gelingt im Familienalltag schon nicht mehr ganz so gut. Denn neben den eigenen Terminen und Pflichten, gibt es nun Termine beim Kinderarzt, im Schwimmkurs oder Sportverein, Elternabende, Stundenpläne, Ferien, etc. Alles muss irgendwie erledigt werden. Damit Wichtiges nicht in Vergessenheit gerät, bietet sich eine einfache To-Do-Liste an. Klar gibt es auch tolle Apps und Software dafür, aber damit das Verwalten von To-Dos nicht zum Selbstzweck oder einer weiteren zeitfüllenden Aufgabe wird, sollte man das lieber so simpel wie möglich halten: Stift und Papier genügen dafür. Haltet alle offenen Punkte auf eurer To-Do-Liste fest. Anschließend wird priorisiert: Alle Dinge, die zeitnah erledigt werden müssen, werden markiert. Und los geht’s.

3.) Aufgaben verteilen

Auch wenn es erstmal verrückt klingt: Das Delegieren ist eine der schwierigsten Aufgaben für viele Frauen und Mütter. Viele tendieren dazu, alles selbst erledigen zu wollen. Vielleicht aus Gewohnheit, vieleicht auch aus Anspruch, wie etwas zu funktionieren hat. Davon solltet ihr ablassen und Aufgaben stattdessen sinnvoll verteilen. Alle Familienmitglieder sollten in einem Haushalt gewisse Aufgaben übernehmen, je nach ihren Möglichkeiten. Das gilt natürlich auch für die Kinder. Denn auch sie brauchen Aufgaben, um sich wertvoll zu fühlen. Kinder können, je nach Alter, verschiedene Tätigkeiten übernehmen, wie zum Beipspiel beim Tischdecken und Abräumen helfen, die Spühlmaschine leeren, Wäsche sortieren oder ihr Zimmer aufräumen.

4.) Perfektion kann weg!

Perfektionismus ist in manchen Bereichen wichtig und sinnvoll. Man trifft ihn in der Softwareentwicklung, bei Architekten und Handwerkern oder in Labors. In vielen Bereichen, wie auch im Familienalltag, ist er fehl am Platz. Leicht gesagt? Werft den Perfektionismus einfach einmal in die Ecke und wendet das sogenannte Pareto-Prinzip an. Ich habe dieses Prinzip in einem anderen Artikel, über den Wiedereinstieg nach der Elternzeit bereits einmal angesprochen und komme irgendwie immer wieder darauf zurück.

Grob ausgedrückt, besagt das Pareto-Prinzip, dass es in den allermeisten Fällen genügt, eine Aufgabe zu 80 Prozent zu erfüllen. Diese 80 Prozent sind (etwas plaktativ ausgedrückt), mit 20 Prozent Gesamtaufwand zu erledigen. Um dann aber die verbleibenden 20 Prozent der Aufgabe, bis hin zu ihrer Perfektion, zu erledigen, wird der größte Einsatz von 80 Prozent des Gesamtaufwands benötigt. Wie ihr seht, ist Perfektion wenig effizient und kann damit weg!

Und mal ganz im Ernst – wo gibt es denn bitte die allzeit „perfekte“ Hausfrau, Mutter, Partnerin und womöglich Business Woman in einem Gesamtpaket? Wer zu hohen und auch zu vielen Ansprüchen gleichzeitig gerecht werden möchte, fühlt sich irgendwann überfordert. Besser ihr streicht Unnötiges von Vornherein und lernt euch zu entspannen, auch wenn es eben mal nur 80 Prozent sind. Die reichen meist vollkommen.

5.) Me Time

Wir Mütter oder Eltern vergessen ganz gerne eines: Uns selbst. Dabei kommt es nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Kindern zu Gute, wenn wir entspannt und ausgeglichen sind. Deshalb ist es wichtig, hin und wieder „Me time“ einzuplanen: Zeit für die Seele oder einfach um den Kopf frei zu bekommen. Das kann auf unterschiedlichste Weise passieren: Zeit mit einer lieben Freundin verbringen, einen Spaziergang in der Natur machen oder, falls dazu die Zeit fehlt, einfach abends eine Stunde in der Badewanne abtauchen.

Für alle diejenigen, die selbst dafür zu selten Gelegenheiten finden, habe ich einen Wellness-Tipp für zuhause (Achtung, das ist nun #werbung), aus den Produkt-Neuheiten von Kneipp. Versucht doch mal die neuen Wirkduschen „Kopf frei“ mit Minze und Rosmarin oder „Entspannt sein“ mit Sandelholz und Tonkabohne*. Die ätherischen Öle helfen, im Gleichgewicht zu bleiben. Sozusagen als Aromtherapie während der morgendlichen oder abendlichen Dusche. Natürlich ohne Konservierungsstoffe.

Kneipp Wirkduschen

Was mir neben der Aromen der ätherischen Öle an den neuen Wirkduschen besonders gut gefällt, ist die Nachhaltigkeit der Verpackung:

  • Die Flaschen bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff (rPET) und sie sind auch selbst natürlich zu 100 Prozent wieder recycelbar.
  • Das Etikett des Flacons besteht aus zellstofffreiem Steinpapier, für dessen Herstellung im Gegensatz zu herkömmlichen Papiersorten, kein Holz, keine Säure und kein Bleichmittel benötigt wird.

Was gegen Stress nicht hilft…

Wusstet ihr übrigens, dass viele Menschen bei Stress zu den falschen Maßnahmen greifen? Hier lest ihr ein paar der beliebtesten Fehler:

  • Exzessiver Sport
    Bewegung ist gut für Körper und Seele, besonders an der frischen Luft. Exzessiver Sport unter Leistungsdruck dagegen erhöht das Stresslevel. Wenn Sport zum Stressabbau dienen soll, dann sollte er nicht mit dem Gedanken verbunden sein, dass ihr euch oder anderen etwas beweisen müsst. Wie wäre es mit Nordic Walking oder Pilates? Letzteres ist mein persönlicher Favorit.
  • Alkohol & Kaffee
    Weder Alkohol, noch übertriebener Kaffeekonsum, hilft Stress zu reduzieren. Im Gegenteil. Wenn das Stresslevel hoch ist, solltet ihr lieber ganz besonders darauf achten, regelmäßig Wasser zu trinken und euch zur Belohnung mal einen Vitaminkick in Form von einem frischen Smoothie gönnen.
  • Ab auf die Couch und Fernseher an
    Fernsehen ist zum Stressabbau nicht wirklich geeignet, selbst wenn ihr auf Krimis und Horror- und Actionfilme verzichtet. Denn sogar Nachrichtensendungen bewirken eine hohe Adrenalinausschüttung und Hirnstromaktivität. Unbewusst liefert ihr euch damit akutem Stress aus. Macht es euch alternativ lieber mit einem schönen Buch gemütlich.

Ich persönlich habe übrigens in den letzten 5 Jahren weniger Filme im Fernsehen angeschaut, als ich an zwei Händen abzählen kann. Seitdem ich nahezu fernsehfrei lebe, bin ich deutlich stressfreier, habe mehr Energie für meine Familie und mehr Freiraum für kreative Ideen.

Stressbewaeltigung

*) Die beiden Wirkduschen wurden mir als Kneipp VIP-Autor kostenlos von der Kneipp®GmbH zum Test zur Verfügung gestellt.

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