Bio oder Nicht-Bio? – Welches Waschmittel ist besser für dein Baby?

Babys brauchen eine saubere Umgebung und ein hygienisches Zuhause. Nur so vermeidet man Infektionen und Krankheiten, denn gerade Neugeborene sind super anfällig für Keime, da ihr Immunsystem noch nicht ganz ausgebildet ist. Ihr solltet Euch also gut darüber informieren, wie man z.B. hygienisch kocht und wäscht oder wie man Rauchgeruch entfernen kann. In Sachen Waschmittel, Weichspüler und Fleckentfernung sind ebenfalls einige Dinge zu beachten. Hier findet Ihr ein paar wissenswerte Tipps, die bei der Wahl des richtigen Waschmittels für Euer Baby helfen!

Baby-Waschmittel
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Vor dem Tragen separat waschen!

Zunächst solltet Ihr nach dem Kauf neuer Babykleidung darauf achten, jene vor dem Tragen mindestens einmal separat zu waschen. Dies beseitigt Rückstände, die in Produktion und Handel möglicherweise in Berührung mit dem Stoff gekommen sind. Danach sollten die Kleider regelmäßig in die Wäsche, damit auch langfristig Erreger und Keime ferngehalten werden.

Die Auswahl an Waschmitteln ist groß – von Bio über konventionell bis Weichspüler und chemische Fleckenentferner. Ihr habt Euch daher sicherlich schon einmal die Frage gestellt: Welches Waschmittel ist am verträglichsten für die Kleinen? 

Bio-Waschpulver
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Bio-Waschpulver nicht unbedingt notwendig

Bio-Waschmittel liegen derzeit im Trend. Und immer häufiger werden ökologische Waschpulver oder Flüssigwaschmittel insbesondere für Kinder und Babys empfohlen. Der Grund hierfür ist die Vermutung, dass biologisches Waschmittel schonender für die Haut ist, da es weniger Zusatzstoffe enthält. Da mag etwas dran sein, doch einschlägige Beweise durch Studien gibt es bislang nicht.

Fest steht hingegen, dass Waschmittel mit der Kennzeichnung „sensitiv“ allgemein verträglicher für empfindliche Haut ist. Denn milde Waschmittel enthalten weniger Duftstoffe, die häufig die Ursache für allergische Reaktionen sind. Treten dennoch Hautirritationen auf, kann man immer noch zum biologischen Waschpulver greifen – es sei denn, man kauft es ohnehin aufgrund des Umweltschutzes.

Abgesehen davon sollte bei der Reinigung von Babywäsche kein Weichspüler hinzugegeben werden. Diese stehen im Verdacht, Allergien auszulösen. Es gibt zwar spezielle Weichspüler für Babys, doch ein Trockner macht die Wäsche ebenfalls weich und samtig.

Geheimtipp Nr. 1: Ein geniales Hausmittel für weiche Kleider ist Essig – einfach ein wenig davon mit in die Wäsche geben. – 100% chemiefrei!

 

Weichspüler und Fleckenentferner vermeiden

Allgemein gilt bei der Wäsche von Babysachen: Haltet sie möglichst frei von Schadstoffen. Aggressive Waschmittel sind daher ebenso tabu wie chemische Fleckenentferner. Starke punktuelle Verunreinigungen lassen sich meist prima mit Gallseife entfernen: einfach besagte Stelle damit einreiben und danach wie gewöhnlich in die Wäsche geben.

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Doch selbst, wenn Waschmaschine, Handbürste und Gallseife bei Flecken einmal versagen sollten, ist noch lange nicht jede Hoffnung verloren.

Geheimtipp Nr. 2: Hängt weiße und helle Kleidungsstücke für einige Stunden in die Sonne. Durch die Sonnenenergie können Farbmoleküle aufgespalten werden. So können z.B. Milchflecken hervorragend entfernt werden. Bei bunter und dunklerer Kleidung sollte man darauf besser verzichten. Das Ganze funktioniert natürlich am Besten im Sommer.

 
Darüber hinaus solltet ihr Babykleidung immer separat von anderen schadstoffbelasteten Textilien waschen, das verringert das Risiko von Rückständen. Denkt auch daran, getragene Kleidung zwischen den Wäschen immer gut zu lüften. Rauchgeruch entfernen oder weitere, üblicherweise auftretende, Gerüche auslüften kann hilfreich sein, damit sich auch besonders sensible Babys wohlfühlen.

Ob nun Bio- oder nicht Bio-Waschmittel, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn Euer Baby jedoch auch herkömmliches Waschmittel verträgt, kann man – wie gesagt – durchaus auch darauf verzichten.

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