111 Fragen die glücklich machen

Glüecklich
© Myriams-Fotos / Pixabay

Heute möchte ich mit euch mal wieder ein paar persönliche Gedanken und Worte teilen. Dazu habe ich mir eine ganz besondere Idee herausgesucht: Auf der Suche nach 111 Fragen oder Taten, die glücklich machen hat Susanne vom JuBeKi Blog zu ihrer „glücklichen Blogparade“ aufgerufen. Auf dem Blog gibt’s jede Woche neue Fragen zu beantworten, von denen ich heute drei spanndende ausgewählt habe:

16. Diese Dinge möchte ich dieses Jahr noch aussortieren:

Mit drei Kindern hat man eigentlich immer einen regen Materialumschlag. Daher gibt es auch ständig etwas ein-, aus- und umzusortieren. Da ich immer wieder feststelle, dass ein ausgeprägter Konsum nicht glücklich macht und wir uns von der Wegwerfgesellschaft zu einer verantwortungsbewussten, nachhaltigeren Gesellschaft weiterentwickeln müssen, um unseren Planeten nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für deren Kinder zu erhalten, bin ich zu anderen Modellen übergegangen. Bücher, Spiele oder auch Kinderkleidung müssen keinesfalls immer neu sein. Ebenso, wie ich Gebrauchtes gerne weitergebe, habe ich auch Gefallen an nachhaltigen Konzepten gefunden, wie ich es beispielsweise in meinem Artikel Kinderkleidung mieten? beschreibe.

Kilenda-Paket

Wenn ich eines übrigens nicht tun werde, dann meinen Kleiderschrank aussortieren um mir eine „Capsuled Wardrobe“ zuzulegen. Denn Kleidung auszusortieren, um irgendeinen kurz gehypten Lifestyletrend mitzumachen, geht für mich an echter und ehrlicher Nachhaltigkeit irgendwie vorbei.

17. Mein schönster Besuch in einem Café war:

Brunch

Puh, da gibt es nicht nur „den Einen“. Was ich sehr genieße, ist der Brunch in unserem gemütlichen Altstadtcafe, den ich mir gemeinsam mit einer lieben Freundin alle paar Monate gönne. Am liebsten natürlich draußen bei Sonnenschein. Gerne erinnere ich mich aber auch an den wärmenden Pot Masala Chai eines kühlen Morgens im Jahr 2006  in einem Straßencafe in Kathmandu im Stadtteil Boudha. Von dort aus konnte man super das Erwachen des quirligen Stadtteils beobachteten. Spannender als Kino.

In besonderer Erinnerung habe ich auch meinen ersten und letzten Besuch im urigen Cafe in der Alten Apotheke am Hamburger Fischmarkt in 2007, nach dem ich meinen DLR-Test absolviert hatte. Für die Pilotenausbildung hatte es leider (und vielleicht auch zum Glück) nicht gerreicht. Aber immerhin beschloss ich an diesem Tag ganz spontan, vom Bodensee nach Hamburg umzuziehen, was ich wenige Wochen darauf auch prompt in die Tat umsetzte. Neuer Job, neue Stadt, neues Leben. Vogelfrei und schnell mal eben…

Heute fälle ich solche Entschlüsse nicht mehr so fix. Ich erinnere mich sehr gerne daran zurück, bin aber dankbar für mein heutiges Leben, in dem ich verwurzelt und angekommen bin. Das urige, wohnzimmerartige Cafe in der alten Fischmarktapotheke gibt’s heute übrigens leider nicht mehr, ebenso wie den legendären Friesenkeller an den Alsterarkaden. Auch ich lebe heute nicht mehr in Hamburg. Trotzdem freue ich mich darauf, wenn ich in der Stadt, die für mich Singleleben und Unabhängigkeit bedeutete, mal wieder einen Kaffee trinken werde. Und dazu ein Franzbrötchen. Vielleicht in 2019?

18. Schreibe auf was dich zu einem reichen Menschen macht, aber mit Geld nicht zu bezahlen ist.

Freiheit
© StockSnap / Pixabay
  • Meine Familie
  • Meine Lebenserfahrung(en)
  • Nicht perfekt sein zu müssen
  • Die Fähigkeit, mit beiden Beinen fest im Leben stehend, an Träume zu glauben, Ziele zu haben…
  • …und manche davon auch in die Tat umzusetzen
  • Mein Soziologiestudium, das mir zwar kein Geld einbringt, dafür aber neue Sichtweisen und gedanklichen Reichtum

Carpe diem!

Eure Stefanie

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